Zusammenspiel
Was bleibt, sind gute Erinnerungen.
La Strimpellata: zehn Persönlichkeiten, ein Ensemble.
Bernisches Urgestein spielt Kammermusik mit Leidenschaft. Zehn Bläser und Streicher, die sich mit originellen und thematisch bezogenen Auftritten einen Namen gemacht haben, bereits an die IMF Luzern eingeladen wurden und 2005 mit ihrer eigenen Konzertreihe gestartet sind – im geschichtsträchtigen Saal vom Restaurant Zunft zu Webern, begleitet von einem Historiker, der das sinnlich-barocke Bern vorstellte.
Zum Repertoire gehören Mozart, Schubert, Beethoven, Dvořák und Lalo genauso wie zeitgenössisch Komponierende, mit denen La Strimpellata eng zusammenarbeitet. Das Ensemble realisierte in den letzten Jahren auch zahlreiche Uraufführungen, unter anderem Werke von Julia Gomelskaja (Ukraine) oder Frangis Ali-Sade (Aserbeidschan).
Berner Kammerorchester: aus Tradition auch modern.
Jung, dynamisch und engagiert, bereichert dieses Profiensemble den Platz Bern mit vielfältigen kammermusikalischen Projekten und spielt von Barock bis heute, was Bach, Mozart, Haydn, Beethoven, Ravel, Schönberg und weitere komponiert haben – Bekanntes wie Unbekanntes.
Aus Tradition erteilt des Berner Kammerorchester auch Kompositionsaufträge und fördert junge Solistinnen und Solisten. Dirigiert wird das Ensemble seit 1995 von Johannes Schläfli. Unter seiner Leitung hat das BKO mit viel Erfolg neue Konzertformen erprobt und entwickelt. Hier spielt Regula Küffer 1. Flöte.
Duo Regula Küffer/Park Stickney: Flöte trifft Harfe.
«Mozart and More» heisst das Programm, in dem der New Yorker Jazzharfenist und die Berner Flötistin seit 2003 musikalische Kreise um Mozart ziehen – von Bach bis zu Ravel, von Astor Piazzolla und Chick Corea bis zu Kreisler, Villa Lobos oder Daniel Küffer.
Park Stickney hat an der Julliard School in New York klassische Harfe studiert und ist mittlerweile ein weltweit bekannter Harfenist, der gemeinsam mit Regula Küffer improvisiert und interpretiert.
Duo Regula Küffer/Wieslaw Pipczynski: von Händel bis Hancock.
Witzig, fantastisch und immer wieder überraschend sind die Auftritte mit dem polnischen Multitalent Wieslaw Pipczynski, genannt «Pip». Die beiden spielen seit über 10 Jahren regelmässig zusammen und reissen das Publikum jedes Mal von Neuem mit. Neben Querflöte und Akkordeon sind nämlich auch Cembalo und Theremin mit dabei, immer wieder begleitet von weiteren Blasinstrumenten und unerwarteten Utensilien, die das Duo aus dem Koffer zaubert.
Begonnen hat die ungewöhnlich kreative Zusammenarbeit mit dem Konzert «Marmor Stein und Eisen bricht - das andere Programm». Seither hat das Duo an unzähligen Konzerten begeistert und mit blitzgescheiten Spontaneinfällen gezeigt, wie lebendig und unterhaltsam Improvisiertes sein kann.
Trio Taufrisch: die musikalischen Brückenbauer.
Die Vorstellung beginnt. Aber wo denn genau? Die Instrumente des überraschenden Trios Regula Küffer, Daniel Küffer und Wieslaw Pipczynski sind nämlich im ganzen Raum verteilt, und spielend wandern die Drei durch verschiedene Musikstile von Klassik über World Music bis hin zu Jazz. Ein gleichermassen besinnlicher wie heiterer Parcours mit beeindruckend vielen Instrumenten.
Den Auftakt gaben «Taufrisch» 2005 mit einer viel beachteten Schweizer Tournee. Das Trio baut musikalische Brücken, lässt auf ruhige Momente sprudelnden Charme, Leichtigkeit und Lebensfreude folgen. Gegensätzliches verschmilzt, eine einmalige Erlebnisreise beginnt, «Taufrisch» bewegt sich weiter …
Kuhn-Küffer-Alberto: gehören zur Familie.
Das Trio Kuhn (Matthias Kuhn, Dirigent), Küffer und Alberto, der schräge Vogel, realisierten bereits 5 spannende und vielbeachtete Kinder- und Familienkonzerte mit dem Berner Symphonie-Orchester. Die ungewöhnlichen Konzepte und Ideen stammen von Kuhn, Küffer und Alberto selbst, Musik wird nicht erklärt, sondern gemeinsam erlebt.
Wobei Alberto, der «Talking Bird», die Kinder genauso zu gemeinsamen Aktionen wie zum Zuhören verführt.
2002: Franz Schubert, die Unvollendete Symphonie
2003: Igor Strawinsky, der Feuervogel
2004: Robert Schumann, Symphonie in D-Moll
2006: Claude Debussy, Ibéria
2007: Joseph Haydn, Symphonie in D-Dur



