Meine Stärke? Ich beschränke mich auf Vielfalt im Können.

Wieso ich Musikerin bin? Wahrscheinlich ist Grossvater schuld, und dafür bin ich ihm ewig dankbar. Als Blasmusikdirigent gab er mir viel auf den Weg: Er sang vor, ich spielte auf meiner Blockflöte nach und lernte schon früh, wie musikalisch die Welt sein kann – eine Erfahrung, die mich noch heute prägt.

Es liegt in der Familie.
Singen, Spielen, Tanzen und Improvisieren gehörten in unserer Familie einfach dazu, so selbstverständlich wie die Südfrüchte aus dem elterlichen Kolonialwarenladen in Langenthal. Schon als Schulmädchen engagierte ich mich in einer Blaskapelle, war mit der Berner Popgruppe «Potzdonner» unterwegs und gab mit 17 Jahren das erste Solokonzert mit dem Langenthaler Stadtorchester.

Vielerorts ausgebildet, überall zu Hause.
Nach einem Abstecher an die Swiss Jazz School wechselte ich an die Musikhochschulen Bern und Genf, wo ich klassische Flöte studiert und mit dem Lehr- und dem Konzertdiplom abgeschlossen habe. Es folgten zahlreiche Auftritte mit klassischen und zeitgenössischen Flötenwerken, die mich nach Venedig und Paris, Passau und Augsburg, Penang und Teneriffa, Zagreb, Düsseldorf und Darmstadt, nach Madrid und Odessa führten.

Live auf der Bühne.
Als Solistin trat ich unter anderem mit der Philharmonischen Akademie, dem Berner Kammerorchester oder der Camerata Bern auf. Immer wieder fasziniert mich auch das Zusammenspiel in Duos, Trios, Ensembles und Orchestern jeglicher Couleur oder projektbezogenes Arbeiten. Dazu kommen Kinderkonzerte, CD-Einspielungen, Radio-Auftritte, Improvisationen für Puppentheater und eigene Performances.

Eigentlich nichts Neues. Aber alles anders.
Heute mache ich viel Verschiedenes, aber prinzipiell nichts Anderes, als den wunderbaren Gemischtwarenladen meiner Jugend musikalisch umzusetzen – mit Leidenschaft, Entdeckungsfreude und dem Mut, Neues auszuprobieren. Und das gebe ich auch meinen Schülerinnen und Schülern weiter – an der Musikschule Konservatorium wie an der Hochschule der Künste in Bern.

Die Vielfalt und Vielseitigkeit der Musik, wie sie von Regula Küffer und ihren Geschwistern (Daniel Küffer, Jazzsaxofon, Tom Küffer, Rocksänger und Gitarre, Marie-Louise Beyeler-Küffer, Gesang) gepflegt wird, war der Anlass für eine ungewöhnliche Konzertidee.

Zusammen mit prominenten Gästen entstand im Jahr 2001 die Konzertreihe «Küffer-und Konsorten», wo sich Musikerinnen und Musiker aus diversen Sparten ohne Berührungsängste treffen. In den drei bisherigen Konzertreihen traten unter anderem Gäste wie Polo Hofer, Joe Haider, Emmy Bratschi-Kipfer, Park Stickney oder eine Oberaargauer Blasmusik-Kapelle auf. 2004 erhielten die Geschwister Küffer für diese Konzerte den Kulturpreis der Stadt Langenthal.

Mitwirkung bei Pop CDs:
Polo Hofer, Andreas Vollenweider, Pipo Pollina, Signorino TJ